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Geschichte des Kindergottesdienstes

Entstanden ist der Kindergottesdienst schon 1781 in London als »Sonntagsschule« für »verwahrloste« Kinder. Doch schon zu Beginn unseres Jahrhunderts erkannte man, dass der Kindergottesdienst kein Schulunterricht, sondern eben Gottesdienst ist.
Kinder brauchen ihren Gottesdienst

Kirche und Gottesdienst soll für Kinder ebenso eine umfassende Erfahrung sein wie für Erwachsene. Denn vor Gott stehen sie den Erwachsenen in nichts nach. Auch für sie geht es um Besinnung, um Nachdenken, um das Erleben von Gemeinschaft, kurz: um die Liebe Gottes. Nur müssen die Formen andere sein als bei Erwachsenen. Kinder leben anders, denken anders, fühlen anders, feiern anders.

Deshalb gibt es eine Kirche mit Kindern und für Kinder: den Kindergottesdienst. Er ist die für Kinder gedachte und verstehbare Form des Gottesdienstes. Er bringt ihnen den christlichen Glauben nahe, da Eltern und Familie für diese Aufgabe oft ausfallen. Wie prägend das sein kann, merkt man oft an Schulkindern und Konfirmanden, wenn sie begeistert oder mit Wehmut von ihrer Zeit dort erzählen. Und manche steigen nach ihrer Konfirmation dann in das Kindergottesdienst-Team ein, um diese Freude weiterzuvermitteln.